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HIV-Infektionen in Deutschland leicht gesunken
Größter Anteil nach wie vor bei homosexuellen Männern.

HIV-Infektionen leicht gesunken (AFP)
Die Zahl der neu diagnostizierten HIV-Infektionen in Deutschland ist erstmals seit zehn Jahren wieder leicht gesunken. 2011 wurden insgesamt 2889 neue Fälle diagnostiziert, das waren 1,7 Prozent weniger als 2010, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin mitteilte. Seit 2001 hatte sich die Zahl der HIV-Neudiagnosen jedes Jahr erhöht. Daher sei dieser Rückgang “bemerkenswert”, wie es im aktuellen “Epidemiologischen Bulletin” hieß.
Den größten Anteil an den Neudiagnosen haben nach wie vor homosexuelle Männer. Die Zahl der Fälle sank 2011 im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf 1574. Die Zahl der HIV-Neudiagnosen bei Drogenkonsumenten ist laut RKI auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebung 1993 gefallen. 2011 wurde bei Drogensüchtigen in 90 Fällen HIV diagnostiziert, sechs Fälle weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Mutter-Kind-Übertragungen fiel von 20 auf 15. Von den im Jahr 2011 erstmals mit HIV diagnostizierten Kindern wurden sechs in Deutschland und neun im Ausland geboren.
Insgesamt sind in Deutschland seit Beginn der Aids-Epidemie laut RKI 28.453 Menschen an der Immunschwäche erkrankt.
Quelle: AFP | Str











