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Behandlungsmethoden bei Haarausfall
Viele Menschen wünschen sich volles Haar. Es steht für Vitalität und oft auch für beruflichen und privaten Erfolg. Menschen mit Haarausfall leiden oft unter diesem Problem und suchen lange nach Behandlungsmethoden. Dabei gibt es viele Methoden, die effektiv gegen Haarausfall helfen können und auf Dauer Ihre Haare zurück bringen.
Haarausfall betrifft auch Frauen
Haarausfall ist ein weitverbreitetes Problem, welches oft schon in jungen Jahren beginnen kann. Allerdings sind nicht nur Männer davon betroffen, auch Frauen kann das Haar ausfallen. Um dem lichten Haar entgegenzuwirken, gibt es verschiedene Methoden, wie zum Beispiel die Streifenmethode. Dabei werden Haare am Hinterkopf von einem Hautstreifen entnommen. Dazu wird erst die Dichte der einzelnen Haarbüschel gemessen, anschließend der Hautstreifen betäubt und die Haare entnommen. Die entnommenen Haare werden dann für die Einpflanzung präpariert. Diese Haarausfall-Behandlung eignet sich besonders, wenn Sie keinen Kurzhaarschnitt tragen und zudem schnelle Ergebnisse erzielen möchten. Hinterher wird eine kleine Narbe zurückbleiben, die aber nicht einmal einen Zentimeter groß und kaum zu erkennen ist.
Alternativ kann die FUE – Technik angewendet werden
Außer der Streifentechnik gibt es auch eine andere Methode, die zur Haarausfall-Behandlung eingesetzt werden kann, die sogenannte FUE Technik. Dabei werden Haarfollikel Einheiten, sogenannte Units, mit Präzisionsgeräten aus dem vorher betäubten Gebiet entnommen, um anschließend wieder verpflanzt zu werden. Diese Behandlung ist aufwendiger und dauert länger. Auch hier entsteht eine kleine Narbe, die in etwa die Größe hat, wie bei der Streifentechnik. Diese Haarausfall-Behandlung eignet sich, wenn Sie einen Kurzhaarschnitt wünschen und darüber hinaus wenn Sie nur ein paar kleine Stellen, wie etwa Geheimratsecken mit Haaren auffüllen möchten. Haarausfall belastet die betroffene Person oft sehr. Das wird zusätzlich durch die Ideale der Gesellschaft verstärkt. Dabei gibt es verschiedene Methoden, um dem entgegen zu wirken. Dazu gehören die Streifenmethode und die FUE – Technik. Diese Methoden unterscheiden sich im Wesentlichen in der Art und Weise der Entnahme, erzielen jedoch gute Ergebnisse.
Urheber des Bildes: SABINE_IMMKEN
Neues aus der AIDS-Forschung
Dem HI-Virus fallen jedes Jahr mehr als 2 Millionen Menschen weltweit zum Opfer. Die WHO geht von weltweit etwa 33 Millionen Menschen aus, die sich bisher mit HIV infizierten. Seit 1996 sinkt die Zahl der Neuinfektionen.
Antikörper entdeckt
Seit über 25 Jahren versuchen Forscher dieser Krankheit Einhalt zu gebieten, jedoch ohne nennenswerte, erfolgversprechende Ergebnisse. Jetzt ist es US-Forschern erstmals gelungen, einen Antikörper abzukapseln, der die Infizierung durch den HI-Virus verhindern könnte. Dieser Antikörper mit der Bezeichnung HGN 194 wurde im Blut eines HIV-Patienten entdeckt und isoliert. Der Antikörper HGN 194 wurde einem Makaken-Affen appliziert. Danach wurde das Versuchstier mit mehreren HIV-Subtypen infiziert. Durch die Verabreichung des Antikörpers HGN 194 fand keine weitere Infizierung des tödlichen Virus mehr statt.
Antikörper HGN 194
Der Antikörper HGN 194 greift dabei die sogenannte V3-Schleife an. Diese Schleife sitzt an der Oberfläche des Virus und ermöglicht diesen, sich in die Zellen des menschlichen Genoms festzusetzen. Dort wird das Erbgut des HI-Virus in die menschliche Zelle eingebaut, welche die Infizierung ermöglicht. Zum ersten Mal in der Geschichte der Aidsforschung konnte nachgewiesen werden, dass der Antikörper HGN 194 einen wirksamen Schutz gegen den HI-Virus des Typen 1 bietet.
Forscher unterteilen den Virus in zwei Typen. Der Typ 1 ist für über 90 Prozent der weltweiten Pandemie verantwortlich, da es weitaus ansteckender und aggressiver als der Typ 2 ist. Die beiden Virustypen unterscheiden sich kaum in ihrer Gestalt. Der Unterschied der beiden Typen besteht lediglich in deren Erbmaterial, aber beide Typen können die Immunschwächekrankheit Aids auslösen. Infolgedessen könnte erstmals ein Antikörper in Form eines Impfstoffes hergestellt werden, der die Infizierung mit dem HI-Virus größtenteils verhindern könnte.
Problematik bei der Herstellung des Impfstoffes
Trotz des Erfolges traten zwei Probleme auf, welche die Wissenschaftler bis jetzt nicht lösen konnten. Der Antikörper HGN 194 ist nur eine gewisse Zeit im menschlichen Körper aktiv. Demzufolge kann dieser Antikörper nicht als Serum verabreicht werden, um einen stabilen Schutz zu gewährleisten. Es müsste ein Impfstoff hergestellt werden, der das körpereigene Immunsystem anregt, diesen Antikörper selbst zu produzieren. Dazu wäre ein spezielles Design im Impfstoff nötig, welches die V3-Schleife des HI-Virus selber erkennt, um effektiv arbeiten zu können und das HI-Virus zu zerstören.
Das zweite Problem ist die Charakteristik der V3-Schleife. HI-Viren haben die Eigenschaft, dass sie sich sehr schnell verändern können und so eine andere Form annehmen können. Im Besonderen weist die V3-Schleife, die ein Teil des HI-Virus ist, eine hohe Fähigkeit auf, zu mutieren. Dadurch ist es um ein Vielfaches schwieriger, einen geeigneten Impfstoff herzustellen, der langfristig auf die HI-Viren einwirkt und so die Immunschwächekrankheit Aids effektiv zum Stillstand bringt.
Fotoquelle: Alexander Raths – Fotolia.de
Wo kommen gefälschte Präparate her und wie gefährlich sind sie?
Stete Fortschritte in der Arzneimittelforschung steigern die Behandlungsmöglichkeiten für zahlreiche, schwer zu behandelnde Krankheiten. Dazu zählen beispielsweise verschiedene Formen von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder verschiedene Infektionen. Aber auch selten auftretende Leiden sind voraussichtlich in den nächsten Jahren durch beständige Forschung so behandelbar, dass Beschwerden und Schmerzen gelindert werden und somit die Lebensqualität erhöht wird.
Gesunde Skepsis kann Leben retten
Das ein oder andere Medikament wird ohne Zweifel bisweilen benötigt, um den einwandfreien Gesundheitszustand wieder herzustellen. In den letzten Jahren ist allerdings Vorsicht beim Kauf von Medikamenten, insbesondere übers Internet, geboten. Immer mehr gefälschte Präparate werden unerkannt verkauft. Das kann fatale Folgen für den Patienten haben, die im schlimmsten Fall zum Tod führen können.
Gesundheitsgefährdende Auswirkungen nach Einnahme der Plagiate
Als gefälschte Präparate werden in erster Linie die Totalfälschungen bezeichnet. D.h. Inhaltsstoffe, Verpackung, Verpackungsinhalt und -anzahl stimmen mit dem Original nicht überein. Teilfälschungen sind jedoch nicht minder gefährlich. Es gibt verschiedene Varianten von Teilfälschungen. Es können sich die richtigen Medikamente in der falschen Packung befinden oder umgekehrt. Die Arznei wird ohne Beipackzettel geliefert. Die Wirkstoffmenge weicht von der nötigen Ration ab. Es sind weniger Tabletten in der Verpackung enthalten als in der Originalausgabe. Gefälscht wird mittlerweile alles. Von Antibiotika und Schmerzmittel, bis hin zu Krebsmitteln und Diabetesmedikamenten. Auch Verhütungsmittel stehen im Fokus der Fälscher. Die gesundheitlichen Folgen für die Patienten sind erschreckend. Durch fehlendes Fachwissen werden die Präparate unsachgemäß abgemischt und sind im besten Fall minderwertige Kopien. Die Wirkstoffe sind entweder zu hoch oder zu gering dosiert oder gar nicht enthalten. Teilweise beinhalten diese Produkte sogar giftige Zusammensetzungen. Es können Herzrhythmusstörungen auftreten. Bei Verhütungsmitteln kommt es zu ungewollter Schwangerschaft. Bei Antibiotika verlängert sich der Krankheitsverlauf dramatisch oder die Erreger werden resistent.
Der kriminelle Handel hat Hochkonjunktur
Im Internet gibt es mittlerweile unzählige Apotheken, über die jegliches Präparat erhältlich ist und bequem nach Hause geliefert werden kann. Aber ob der Patient auch wirklich das bekommt was er erwartet ist nicht gewährleistet. In den sogenannten industrialisierten Ländern liegt der Handel mit gefälschten Medikamenten unter einem Prozent. In den weniger industrialisierten Ländern wie Afrika, Asien oder Südamerika dagegen nimmt der Handel bereits zehn bis dreißig Prozent des Gesamtkonsums ein.Trotzdem sollte der Konsument auch hierzulande skeptisch und aufmerksam beim Kauf von sein. Der Ladenverkauf birgt zwar weniger Gefahren, aber auch dieser kann leider nicht vor künstlichen Präparaten schützen.
Hinweise zur Beachtung
Gefälschte Präparate sind für den Laien nicht erkennbar. Selbst Experten haben ihre Schwierigkeiten solche Arzneimittel mit Sicherheit zu enttarnen. Ein Fingerzeig kann die Verpackung sein, sollte sie ein anderes Aussehen als gewöhnlich aufweisen. Seriennummern und Verfallsdaten, die in jedem Fall auf der Verpackung erscheinen müssen, sind zu beachten. Lose verpackte Medikamente oder solche, die keine Beipackzettel enthalten, sollten nicht gekauft werden. Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken verteilt Gütesiegel an vertrauenswürdige Versandapotheken. Dieses ist meist schon auf der ersten Seite einsehbar.
Bild: Robert Kneschke
Die Krebserkrankung und ihre Heilungsformen
Eine Krebserkrankung kann jeden treffen. Nur selten rechnet man mit diesem Schicksalsschlag. Dennoch hat man die Möglichkeit, sich bei vorhandener Disposition wegen Erkrankung eines nahen Angehörigen, regelmäßig verschiedene Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen.
Krebsformen und Diagnosestellung
Natürlich gibt es beim Krebs ganz einfach kein Allheilmittel. Dafür ist diese, durch Tumore gekennzeichnete, Erkrankung zu vielfältig und unterschiedlich. Eine Krebserkrankung kann nicht “gutartig” sein, sondern ausschließlich “bösartig” und fast jedes Körperteil beziehungsweise jedes Organ betreffen. Oft handelt es sich zwar um Tumore oder Gewebsneubildungen am Körper, die sichtbar sind, genauso oft aber auch um eine Krebserkrankung die an Organen sitzt und nur durch bildgebende Verfahren oder Blutuntersuchungen feststellbar ist. In vielen Fällen muss auch eine Gewebsprobe entnommen und untersucht werden.
Neue Behandlungsmethoden
Die neueren Ergebnisse aus der Krebsforschung beschäftigen sich ausschließlich mit dem bereits betroffenen Gewebe. So wird noch gesundes Gewebe geschont, was die Heilungschancen deutlich verbessern kann. Ebenso konnten Forscher feststellen, wo im Inneren des Tumors die Zellen für die Vermehrung sitzen und somit diese unter Umständen stoppen. Dies ist einzig durch neu erforschte Medikamente zur Krebsbehandlung möglich. Die Entwicklung bzw. die Weiterentwicklung der Krebszellen wird dabei durch Hormon-Blockaden unterbrochen. Ebenfalls können diese Medikamente aus der neuesten Krebsforschung das Immun- bzw. Abwehrsystem der Krebspatienten deutlich stärken und somit Risiko und Ausmaß von Neben- und Folgeerkrankungen vermindern.
Nebenwirkungen sind unumgänglich
Die Krebsforschung findet aber immer wieder neue Medikamente und erforscht Behandlungsmöglichkeiten, die den Krebspatienten helfen können, ein normaleres Leben zu führen. So gibt es auch Medikamente, die einen “Defekt in den Tumorzellen” nutzen, um die Krebsbehandlung und eventuell auch Heilung voran zu treiben. Diese haben sich in der Krebsforschung als besonders sinnvoll erwiesen. Auch bei den neuen Methoden und Medikamenten in der Krebsbehandlung und Forschung kann es zu teils stärkeren, teils weniger starken Nebenwirkungen kommen. Hierrüber wird der behandelnde Arzt den Krebspatienten aber genauestens informieren. Für welchen Krebspatienten sich welche Behandlung eignet kann nur durch die behandelnden Ärzte erprobt, ausprobiert und festgelegt werden. Sicher ist es auch für den Patienten sinnvoll, sich über die Neuigkeiten in der Krebsforschung zu informieren und neue Behandlungsmethoden, welche der Arzt mit Aussicht auf Erfolg vorschlägt, aus zu probieren. Denn auch bei einer Krebserkrankung gibt es Hoffnung.
Foto: Alexander Raths – Fotolia.de