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Insulin-Spritzen könnten künftig unnötig sein
Forscher finden Weg von Hormon in Zellen.
Hunderte Millionen Diabetiker könnten möglicherweise bald ohne tägliche Spritzen leben: Grundlagenforscher aus Australien und den USA fanden erstmals heraus, wie genau das Hormon Insulin in die Körperzellen gelangt. Sie hoffen, die Behandlung von Patienten nun so optimieren zu können, dass Insulin auf anderem Weg verabreicht werden kann oder zumindest wesentlich seltener gespritzt werden muss. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift “Nature”.
Diabetes-Forscher Lawrence (AFP/Walter And Eliza Hall Institute)
Camilla kämpft auch in Australien gegen Osteoporose
Herzogin ist Vorsitzende der britischen Stiftung.
Die Frau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, Camilla, hat sich bei ihrem Australien-Besuch für den Kampf gegen Osteoporose stark gemacht. Beim Besuch eines Zentrums für die Knochenkrankheit in Melbourne sagte die Herzogin von Cornwall, sie habe ihre Mutter unter großen Qualen an Osteoporose sterben sehen. Sie sei entschlossen, auch in Australien auf die gefährliche Krankheit hinzuweisen, fügte die Vorsitzende der britischen Osteoporose-Stiftung hinzu.
Camilla macht sich für Kampg gegen Osteoporose stark (AFP)
Warnung vor resistenten Malaria-Erregern in Asien
Erreger könnten sich nach Afrika ausbreiten.
Experten haben vor einer Ausbreitung medikamentenresistenter Formen der Malaria in Asien gewarnt. In Kambodscha, Thailand und Birma träten zunehmend widerstandsfähige Erreger auf, sagte der Direktor für weltweite Gesundheit der Universität von Kalifornien, Richard Feachem, auf einer Konferenz im australischen Sydney. Internationale Anstrengungen im Kampf gegen die Krankheit hätten zwar positive Effekte gezeigt, doch habe sich die Ausbreitung nur verlangsamt. Es bestehe die Gefahr, dass resistente Erregerstämme von Südostasien nach Afrika wanderten.
Warnung vor Malaria in Kambodscha (AFP)
Studie: Zwei Drittel der Australier sind übergewichtig
Lage hat sich in vergangenen Jahren verschlimmert.
Zwei Drittel der Australier sind laut einer umfassenden Studie übergewichtig oder gar fettleibig. 63,4 Prozent der Bevölkerung trügen zu viele Kilos mit sich herum, heißt es in einer Untersuchung der australischen Statistikbehörde ABS. Damit war der Anteil gut zwei Prozentpunkte höher als im Untersuchungszeitraum 2007/2008 und knapp sieben Prozentpunkte höher als 1995, wie ABS-Statistiker Paul Jelfs ausführte.
70 Prozent der Männer in Australien wiegen zuviel (AFP)
Australische Forscher testen Botox gegen Heuschnupfen
Bakteriengift soll Symptome lindern.
Nach ersten vielversprechenden Versuchen wollen australische Forscher in einer Studie das Antifaltenmittel Botox gegen Heuschnupfen einsetzen. Das Molekül des Bakteriengifts sei so verändert worden, dass es durch die Haut und die Nasenschleimhaut eindringen und auf die Nerven einwirken könne, die für die typischen Symptome wie Schnupfen, tränende Augen und heftige Niesanfälle verantwortlich seien, erklärte der Leiter der Studie, Philip Bardin, vom Universitätsklinikum in Melbourne. Nach seinen Angaben sollen die zunächst 70 Versuchspersonen Botox als Nasengel einsetzen.
Australische Forscher testen Botox gegen Heuschnupfen (AFP)