Tipps für einen effizienten Gehörschutz

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OhrstöpselNeben unserer Fähigkeit, die Welt mit Hilfe unserer Augen visuellen zu erfahren, ist unser Hörvermögen der wichtigste Sinn, um die Außenwelt wahrzunehmen. Ohne hören zu können, würde uns die Interaktion mit unseren Mitmenschen deutlich schwerer fallen, Gefahren in der Umwelt würden nicht mehr erkannt werden und zudem könnten wir viele Geräusche, die das Leben bereichern, nicht mehr genießen: Musik, den Klang einer Stimme, das Rauschen des Windes in der Krone eines Baumes. Daher sollte man auf sein Gehör achten und bemüht sein, es gesund zu halten. Besonders bei Tätigkeiten, wo hohe Schallpegel entstehen, ist daher ein Gehörschutz Pflicht, um seine Gehörgänge nicht zu verletzen.

Zuerst einmal sollte man meiden, sich hohen Schallpegeln unnütz auszusetzen. Diese Maßnahme ist der beste Schutz vor Hörschäden. Denn leider ist jeder Gehörschutz nur in gesetzten Grenzen in der Lage, vor Lärm zu schützen, wobei zum Glück die Grenzen dank permanenter Forschung im Bereich Gehörschutz heutzutage sehr weit liegen. Sollte es sich dennoch nicht vermeiden lassen, sich Lärm aussetzen zu müssen, ist der für die Situation passende Gehörschutz auszusuchen.

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen einem Kapselgehörschutz, der von der Form her Ohrwärmen oder Kopfhörern gleicht und das Ohr mit Kapseln aus einem harten Material komplett umschließt, so dass kein Schall mehr eindringen kann. Er kann problemlos jederzeit angelegt und abgenommen werden und benötigt nicht viel Stauraum. Des Weiteren sind noch Gehörschutzstöpsel erhältlich, kleine “Pfropfen”, die je nach Hersteller und Verwendungszweck aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sind und einfach ins Ohr hineingesteckt werden, um eine Schalldämmung zu erzielen. Ein großer Nachteil der Gehörschutzstöpsel ist, dass sie häufig von dem Benutzer falsch angewendet werden. Entscheidend für die Dämmstärke ist, wie tief der Stöpsel in das Ohr eingeführt wird. Je tiefer, desto höher der Schallschutz, da so das verbleibende Luftvolumen im Gehörgang zwischen Gehörschutz und Trommelfell reduziert werden kann.

Bei Berufstätigkeit in einem lauten Umfeld  muss darauf geachtet werden, einen Gehörschutz zu tragen, der ausreichend Schalldämmung besitzt. So ist etwa bei Arbeiten auf dem Bau, wo schwere, laute Maschinen eingesetzt werden, ein Gehörschutz, der für den nächtlichen Schlaf konzipiert wurde, nicht ausreichend. Speziell für Arbeiten in der Industrie gefertigte Gehörschütze bieten zum Beispiel auf dem Bau die Sicherheit, die nötig ist, um sein Hörvermögen zu schützen. Aber auch für Musiker, für Jäger, für Soldaten, für Motorradfahrer und für Kinder wurden Gehörschutze entwickelt, die ja nach Situation genutzt werden sollten. Ebenfalls sind Gehörschütze, die vor alltäglichem Lärm schützen und zum Beispiel die Nachtruhe verbessern sollen, im Einzelhandel erhältlich.

Ungeachtet dessen sollte man nicht vergessen, dass die Schalldämmung eines Gehörschutzes stark frequenzabhängig ist. Tiefe Töne können aus physikalischen Gründen deutlich schlechter gedämmt werden, weswegen tieffrequente Schallanteile schwere Gehörschäden verursachen können, selbst wenn ein Gehörschutz Verwendung findet. Zudem ist die Qualität des Schutzes auch abhängig von der Anatomie des Kopfes und des Ohres. Wer daher permanenter, hoher Lärmbelastung ausgesetzt ist, sollte in Erwägung ziehen, sich einen Gehörschutz anfertigen zu lassen, der speziell auf seine Anatomie ausgelegt ist.

Fotoquelle: Markus Bormann – Fotolia


Raucherentwöhnung durch Hypnose

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Mit dem Rauchen aufhören mit HypnoseNie wieder Nikotin… nie wieder vom Glimmstängel abhängig sein. Die Raucherentwöhnung ist bekanntlich keine leichte Sache. Viele Menschen sind bereits in der Vergangenheit an ihr gescheitert. Die einen durch Schwäche, andere weil ihnen schlichtweg die richtige Portion Ausdauer fehlte. Die Kunst der Hypnose soll hier schon vielen weitergeholfen haben. Aber wie kommt das? Hält die Hypnose hier wirklich, was sie so offenherzig zu versprechen scheint? Und was sollte man in Sachen Raucherentwöhnung und Hypnose wissen und beachten?

Rauchfrei durch Hypnose?

Wie sehr oft erwähnt, kann keine Hypnose der Welt Wunder bewirken. Das bedeutet zum einen, dass man unbedingt an die Wirkung einer Hypnose glauben muss. Denn nur die wenigsten Zweifler konnten bisher durch eine Hypnose tatsächlich überzeugt werden. Hier spielt das Unterbewusstsein eine Rolle, welches schlussendlich auch durch die Hypnose beeinflusst werden soll. Das bedeutet zum anderen aber ebenso, dass man durch und durch hinter dem Entschluss das Rauchen aufzugeben stehen muss. Denn diesen kann die Hypnose nicht, oder oft nur zu sehr kleinen Teilen, in das Unterbewusstsein einpflanzen. Unter Umständen kann hier getrickst werden – etwa, indem man etwas Schlechtes mit dem Nikotingenuss verknüpft. Dieser unterschwellige Gedanke kann und soll das Rauchvergnügen in Zukunft unbefriedigender machen. Die Regel ist dieses Vorgehen jedoch nicht.

Schritt für Schritt zum Nichtraucher

Vielmehr zielt eine Rauchentwöhnung durch eine Hypnose darauf ab, dass vorliegende Vorhaben zu unterstützen. Durch die richtigen Techniken und Vorgehensweisen lassen sich durch eine Hypnose nämlich nicht nur die Sucht und somit auch der Entzug erleichtern – man kann den eigenen Rückhalt stärken. Deshalb werden viele Hypnosesitzungen jedoch auch mit verschiedenen Techniken der Meditation verknüpft. So kann der angehende Nichtraucher bei Rückfällen oder drohenden Rückfällen zuhause selbst handeln und “Schlimmeres” vermeiden. Das bedeutet aber nicht, dass der Drang zum Rauchen stets mit nur einer Sitzung komplett aus dem Kopf vertrieben werden kann. Oftmals sind dazu mehrere Sitzungen nötig, die den Prozess der Entwöhnung begleiten sollten.

Wundermittel Hypnose für eine rauchfreie Zukunft?

Eine Raucherentwöhnung ist mittelst Hypnose nachgewiesenermaßen in vielen Fällen leichter. Ebenso kommen viele Raucher durch Hypnose schneller und entspannter von ihrem Laster los – auch wenn sich keine Wunder bewirken lassen. Trotzdem ist die Hypnose ganz sicher einen näheren Blick wert. Beispielsweise bei einer Hypnose bei www.hypnovita.de.

(c) Knut W. – Fotolia


In Maßen gesund: Kaffee

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Handgebrüht, nach türkischer Art, aus dem Kaffeeautomaten oder lieber vom Italiener? Am Kaffee scheiden sich die Geister. Und nicht nur über die Sorte wird gestritten: Ist die dunkle Brühe nun gesund oder nicht?

Von der Bohne zum Pulver

Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Viele Faktoren beeinflussen den Geschmack: Von der Pflanze bis zum Klima, von den Röstungen bis zu den Lagerbedingungen, vom Alter bis zum Kaffeeautomaten wirkt sich alles auf den Geschmack aus. Während die afrikanischen Kaffeesorten häufig ein leicht säuerliches Aroma aufweisen, sind die südamerikanischen Sorten in der Regel nussig bis schokoladig im Geschmack. Wie mild der Kaffee ausfällt, hängt in erster Linie von der Röstung ab. Je härter die Kaffeebohnen vor dem Mahlen geröstet werden, desto mehr Reizstoffe enthält das Getränk am Ende. Eine sanfte Röstung garantiert mildes, aber volles Aroma. Wenn der Kaffee in Bohnenform gut geschützt und nur kurze Zeit gelagert wird, bleibt das Aroma erhalten, während es sich bei längerer Lagerung, vor allem in gemahlener Form, abschwächt. Der Rest hängt vom Kaffeeautomaten ab: Wassertemperatur und Ziehzeit beim Aufbrühen sind ausschlaggebend.

Herzkasper, Dehydrierung, Bluthochdruck, Schwindel, Schlafstörungen?

Für all das wird Kaffee beziehungsweise das darin enthaltene Koffein verantwortlich gemacht. Im Grunde genommen zu Unrecht, denn Kaffee ist in Maßen genossen tatsächlich gesund. Er kann niedrigem Blutdruck entgegenwirken, kurzfristig die Konzentration steigern, wach machen und ausgleichend auf die Laune wirken. Allerdings gilt hier wie bei so vielen kleinen Helferlein der Satz des Paracelsus: Die Dosis macht das Gift. Während zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag durchaus positive Wirkung erzielen können, macht ausgiebiger Dauerkonsum keinen Sinn. Denn wenn Sie jahrelang viel starken Kaffee trinken, leiden Sie im Alter vermutlich an Magenschmerzen, Flüssigkeitsmangel und Bluthochdruck. Dazu kommt die Art des Aufbrühens: Die meisten Kaffeeautomaten brühen den Kaffee mit sehr heißem Wasser und unter Druck auf. Das ist gut, denn die schädlichen Röststoffe lösen sich erst mit längerer Ziehzeit. Etwas Kaffee schadet nicht, sondern ist der Gesundheit sogar zuträglich. Wenn die Qualität des Kaffees stimmt, die Bohnen mild geröstet und fachgerecht gelagert wurden, dann wirkt der Kaffee anregend auf Herz und Kreislauf – Magen und Wasserhaushalt werden nicht beschädigt, und ein Genuss ist der Kaffee obendrein. Ein guter Kaffeeautomat, der schnell und bei hohen Temperaturen aufbrüht, ist also eine sinnvolle Investition, wenn Sie ihre morgendliche Tasse Kaffee nicht mit dem Handfilter aufbrühen.

Bild : Svenja98 – Fotolia